Termin: Donnerstag, 13.September 2007; 14:00-16:00 Uhr
Raum: 406
Ausbildung für den Auslandseinsatz ist ein Auftrag, dessen Schwerpunkt sicher im Heimatland liegt. Gerade aber in Zeiten der Transformation muss sicher gestellt werden, dass die Ausbildung ein kontinuierlicher Prozess ist. In zivilen internationalen Projekten setzt man dabei auf den Aufbau von Bildungseinrichtungen im Zielland. Bei den Einsätzen der Bundeswehr geht es darum, im Ausland gewonnene Erkenntnisse in methodisch sinnvoll aufbereiteter Form möglichst zeitnah wieder für die Praxis zur Verfügung zu stellen. In beiden Fällen kann die Fernausbildung durch Verknüpfung Moderner Ausbildungstechnologien mit didaktisch-methodischen Konzepten einen wichtigen Beitrag leisten.
EinSatz ohne Worte: Fremdsprachenkenntnisse auf den Punkt gebracht: „Wer die Sprache spricht, hat das Sagen“. Diese Tatsache, mit der sich die Bundeswehr bei allen Auslandseinsätzen konfrontiert sieht, hat dazu geführt, dass Fremdsprachenkenntnissen eine stetig wachsende Bedeutung zukommen. Das Bundessprachenamt unterstützt sowohl mit Sprachmittlern im Einsatz, als auch mit Sprachausbildung. Dabei werden begleitend und ergänzend Lernprogramme eingesetzt, die auf den im Einsatzland vorhandenen Medien verfügbar sind. Darüber hinaus ermöglichen Fernausbildungstechnologien individuelle Weiterbildung im Einsatzland, den Zugriff auf Terminologiedatenbestände und Übersetzungssysteme. Der Workshop zeigt Möglichkeiten einer einsatzorientierten Sprachausbildung sowie die effiziente Nutzung unterstützender Technologien und stellt Praxiserfahrungen zur Diskussion.
„Trends und Erfahrungen aus internationalen E-Learning Projekten mit ziviler Ausrichtung“: Der Vortrag behandelt den Einsatz von E-Learning zur wirtschaftlichen Entwicklung. Es wird insbesondere auf die Herausforderungen bei der Implementierung unter schwierigen Projektbedingungen eingegangen. Dabei wird vorgestellt, wie durch den vermehrten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in Projekten der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit Bildungsvorhaben im Ausland erfüllt werden. In diesem Vortrag werden die Herausforderungen in der Praxis internationaler Projekte dargestellt. Es wird ein Austausch von Erfahrungen mit den Teilnehmenden geboten werden und ein Transfer von „Good Practices“ zwischen zivilen und militärisch orientierten Projekten der Fernausbildung zur Diskussion gestellt.
Leitung
Gerd Preißler, Bundessprachenamt, Hürth
Referentinnen/Referenten
Sebastian Hoffmann, SNTL Publishing GmbH&Co KG
Armin Kranz, Bundessprachenamt
Gerd Preißler, Bundessprachenamt