Fernausbildungskongress 2007

Workshop C7

Termin:               Mittwoch, 12. September 2007; 16:00-18:00 Uhr

Raum:                 101/103

Game based Learning „Virtuelles Brandlabor“ - Eine offene Diskussion.

Computerspiele sind heute aus zwei Gesichtspunkten interessant für die Vermittlung von Trainingsinhalten. Der erste Bereich umfasst technologische Fortschritte, die zu realitätsnahen Inhalten geführt haben.

Ein weiterer Aspekt von Computerspielen im Lernumfeld ist die hohe Motivierbarkeit der Lernenden. Simulationen erlauben dem Lernenden, sich komplexer Zusammenhänge selbsterkundend zu nähern und bieten eine umfangreiche Rückkopplung bei der Anwendung der Lerninhalte. Der spielbasierte Ansatz geht über diese reine Simulation heraus und motiviert den Lernenden durch weitere Komponenten, wie z.B. ein schnelles Feedback, eine einbeziehenden Handlung mit mehrfachen Handlungsalternativen, deren Konsequenzen einen schnellen Erfolg bzw. Misserfolg garantieren können.

Im Workshop wird die spielbasierte Simulation „Virtuelles Brandlabor“ vorgestellt. Die Grundidee des ‚Virtuellen Brandlabors‘ besteht in einer spielerischen Vorbereitung der Teilnehmer auf das praktische Training zur Feuerbekämpfung. Als typische Szenarien eignen sich z.B. Bekämpfen von Entstehungsbränden mit geeigneten Löschmitteln, Suche und Rettung von Verletzten, Einsatz und Wirkungsweise fest installierter Löschanlagen. Das Fallbeispiel basiert auf einem spielerischen Ansatz, der die komplexen Entscheidungsbäume eines Notfallplanes optimal untersetzen kann und ein exploratives Vorgehen des Teilnehmers erlaubt. Ein entscheidender Vorteil dieses Trainingsmoduls als Verbindungsstelle zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung ist das Wecken des Bewusstsein für die Folgen, die aus einem falschen Handeln resultieren. Im Unterschied zur praktischen Ausbildung im Brandlabor können die Folgen falscher Entscheidungen hier ohne negative Konsequenzen für Leib und Leben dargestellt (simuliert) werden. Ziel des Workshops ist die Diskussion von Möglichkeiten, Vorteilen und Beschränkungen eines fallorientierten technologiebasierten Trainings zur Schadensabwehr.

Leitung

Harro G. Kucharzewski, MarineSoft Entwicklungs- und Logistikgesellschaft mbH

Referentinnen/Referenten

Harro G. Kucharzewski, MarineSoft Entwicklungs- und Logistikgesellschaft mbH

Jens Rozmyslowski, MarineSoft Entwicklungs- und Logistikgesellschaft mbH

Stand dieser Seite: 04.08.2007 - 17:14:56 (Theobald Schneider) | Impressum |
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