Termin: Dienstag, 11. September 2007; 15:00-17:00 Uhr
Raum: 405
Der Schlüssel zur erfolgreichen Implementierung einer E-Learning-Strategie liegt in der Qualität des Contents. Diese misst sich an der Güte und Aktualität der Inhalte an sich, aber auch an ihrer zielgruppen- und kontextspezifischen Präsentation, ihrer strukturellen Gliederung und ihrer intuitiven Zugänglichkeit. Der inhaltliche Qualitätsanspruch fordert schnell zu viel von den Autoren: Die gleichzeitige Erstellung von Inhalten und Strukturen, Metadaten und Metastrukturen ist mühevoll und häufig genug nicht leistbar. Geeignete Werkzeuge können diesen Prozess erheblich erleichtern, indem vom Autor benötigte aktive Eingaben minimiert und ergänzende Informationen aus einem intuitiven Workflow semiautomatisiert abgeleitet werden. Techniken des Semantischen Web erlauben zudem eine automatisierte Augmentierung vorhandener Lernbausteine.
Die meist hohen Aufwendungen für die Erstellung von Online-Materialien legen weiterhin eine Wiederverwendung unter Effizienzaspekten nahe. Die Mehrfachverwendung von Lerninhalten erweist sich aber in der Praxis nur insofern erfolgreich, als Kursbausteine zu lerngruppenspezifischen Angeboten individuell kombiniert werden. Sie sollte deshalb feingranular auf der Ebene kleiner Inhaltselemente vorgenommen werden. Aktualität, Variabilität, Zielgruppenorientierung und Wiederverwendbarkeit bilden beinahe widersprüchliche Leistungskategorien, die Mithilfe eines E-Learning Content Management Systems erreicht werden können.
In dem vorgeschlagenen Workshop sollen Konzepte, Realisierungen und Praxiserfahrungen im Umgang mit hochstehenden Werkzeugen vorgestellt und diskutiert werden.
Leitung
Prof. Dr. Thomas Schmidt, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Matthias Wählisch, link-lab
Referentinnen/Referenten
Prof. Dr. Thomas Schmidt, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Prof. Dr. Andreas König, Zürcher Hochschule Winterthur
Matthias Wählisch, link-lab
Fritz Richter, link-lab
Dipl. Ing. Brigitta Kinscher, Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Dipl.-Inf. Michael Laumer, FIZ Chemie