Termin: Mittwoch, 12. September 2007; 16:00-18:00 Uhr
Raum: 403
Der Workshop fokussiert die Frage, ob und in welcher Weise Konzepte und Methoden des Wissensmanagement geeignet sind, die unternehmensstrategische Einbindung, Konzeptentwicklung, Produktion, Nutzung und Evaluation von E-Learning Angeboten und digitalen Lernwelt zu verbessern.
Ausgangspunkt für diesen Workshop bildet die Einschätzung, dass sowohl die Produktion von E-Learning Content wie auch die Bereitstellung und Nutzung dieses Contents Wissensprozesse darstellen. Die Beschreibung dieser im gängigen Verständnis doch sehr differenten Prozesse in der Begriffswelt des Wissensmanagements erlaubt es, eine für den Lern- wie für den Produktionsprozess gemeinsame Sprache zu finden, durch die sich klassische Übersetzungsprobleme zwischen diesen beiden Bereichen und die damit verbundenen Sprachprobleme zwischen Fachautoren und Pädagogen erheblich reduzieren lassen.
Voraussetzung hierfür ist, dass es gelingt, einen methodischen Prozess zu etablieren, der die Topographie der fachlichen Inhalte in systematischer Weise mit pädagogischen Fragestellungen zu verknüpfen. An dieser Stelle erweist sich das aus dem toolbasierten Wissensmanagement bekannte Verfahren der Wissenslandkarte als neuartiger Ansatz zu Verknüpfung von strategischen, inhaltlichen mit produktions- und nutzungstechnischen Überlegungen.
Dieser neuartige konzeptuelle und methodische Ansatz soll im vorgeschlagenen Workshop anhand von Praxisprojekten mit höchst unterschiedlichem organisatorischem und inhaltlichem Hintergrund (Automobilindustrie, Lebensmittelwirtschaft und Versicherungswirtschaft) verdeutlicht werden. Der Workshop soll so dazu beitragen, das Potential eines als Wissensmanagement verstandenen digitalen Lernzyklus konkret deutliche werden zu lassen und im Gespräch mit den Teilnehmern Ansatzpunkte für eine Übertragung auf andere inhaltliche Felder und organisatorische Kontexte zu ermöglichen.
Leitung
Dr. Werner Kohn, VIWIS GmbH
Referentinnen/Referenten
Dr. Werner Kohn, VIWIS GmbH
Prof. Dr. Peter Sprinkart, Fachhochschule München
Christiane Nicolai, AUDI AG